Jahrgangspräsentation der Immich-Batterieberg Weine 2014 am 28/29 August 2015 »

Präsentation des Jahrgangs 2014

Wir hatten uns in diesem Jahr viel vorgenommen und sind sehr glücklich, dass es gelungen scheint. Tausend Dank an Sie für Ihr Kommen und Ihr Interesse an unserem Weingut, unseren Weinen und den Weinen unserer grossartigen Gastwinzer: Angela Fronti vom Weingut Istine, Myrtha Zierock vom Weingut Foradori und Johannes Hasselbach vom Weingut Gunderloch aus Rheinhessen. Wir sind sehr froh und sehr stolz, dass sie ihre Weine bei uns präsentiert haben.

Am Freitagvormittag waren wir mit den finalen Vorbereitungen beschäftigt: Aufbau der Bühne im Weingutsgarten, Anlieferung und Aufbau des Flügels für das später am Abend stattfindende Klavierkonzert mit Yorck Kronenberg und letzte Aufbauten im Verkostungsbereich.

Wir hatten uns im Laufe der letzten beiden Wochen vor der Jahrgangspräsentation entschlossen, das Klavierkonzert doch als Freiluftkonzert, entgegen unserer ursprünglichen Veranstaltungsplanung, umzusetzen. Wir hatten das Gefühl und Yorck Kronenberg ermunterte uns darin, eine besondere Atmosphäre zu schaffen zwischen dem Künstler, dem Instrument und dem Publikum mit dem Blick auf Bühne und Weinberge. Hätte das Wetter nicht gehalten, hatten wir beschlossen, kurzfristig in den Saal des Weingutes zu wechseln. Die Entscheidung musste am Donnerstag vor dem Konzert fallen, da dies auch einen kleineren Flügel bedingt hätte. Yorck Kronenberg und auch wir waren zufrieden, als wir uns für das Freiluftkonzert am Donnerstag entschieden haben und ein 250cm Bechstein Konzertflügel am Freitagvormittag vom Pianohaus Marcus Hübner aus Trier geliefert wurde.

Herzlichen Dank an das Team und Frau Thöing für die tolle Beratung und den besten Service.

Nach den Verkostungen am Freitag, die bereits um 15 Uhr begonnen hatten und kulinarisch begleitet wurden von dem Restaurant Cavallerie aus Traben-Trabach, (welches auch am Samstag die Küche für uns öffnete) und der Käsebegleitung von Blomeyer’s Käse durch Fritz Lloyd Blomeyer, ging es dann gleitend über in die Abendveranstaltung im Weingutsgarten. Wir hatten uns zuvor viele Gedanken gemacht, wie ein gelungenes Wochenende für unterschiedlich Interessierte gestaltet sein kann. Dass sich York Kronenberg für die Idee öffnete zu uns zu kommen und uns in ungewohnter Atmosphäre sein Spiel vorzuführen, war ein unvergessliches Erlebnis. Vor ca. 100 Gästen spielte er zunächst die „Waldsteinsonate“ von Beethoven bevor er Bach‘s Goldbergvariationen vortrug. Neben seinem Spiel waren nur ein Schwarm Schwalben gelegentlich als musikalische Begleitung zu hören.

Im Anschluß führte uns Stuart Pigott auf eine Weinreise mit dem Kernthema „Terroir“. Stuart Pigott zeigte auf, wie das Weinverständnis vom Weingut Gunderloch und von Immich-Batterieberg im Spannungsfeld von „Natur“ und „Stilistik“ sich erleben lässt: jeweils zwei Lagenweine wurden von den Gästen parallel verkostet und unterstrichen die Ausführungen von Stuart Pigott. Gunderloch präsentierte die Grossen Gewächse Pettenthal und Rothenberg aus 2014 und Immich-Batterieberg präsentierte aus 2014 Steffensberg und Ellergrub. Es war eine gelungene Weinreise und –bildung mit einem der renommiertesten Weinjournalisten.

Am Samstag begannen die Verkostungen wieder wie auch tags zuvor um 15 Uhr. Bei bestem Sommerwetter konnten wir ein heterogenes, interessiertes Publikum begrüßen. Neben den vielen Gesprächen des Tages stieg dann langsam wieder die Vorfreude auf den Abend im Weingutsgarten mit Niels Frevert.

Niels Frevert ist einer der Musikhelden der 90er Jahre als er mit seiner Band „Nationalgalerie“ prägend für einen neuen deutschen Musikstil war. Nach seiner Zeit mit „Nationalgalerie“ startete er als Solo-Künstler und ist einer der tiefsinnigsten Singer / Songwriter, die es in Deutschland gibt. Und auch einer der Nettesten.

Nach einem traumhaften Konzert mit Niels und seiner Begleitung Stefan Will am Piano und Ladis Cinzek am Cello saßen wir mit vielen Gästen noch lange zusammen und tranken die eine oder andere Flasche Riesling.

Wir hoffen, dass Sie unsere Gäste waren oder wenn nicht, dass wir Ihr Interesse an unseren Weinen und unseren Veranstaltungen geweckt haben und Sie uns das nächste Jahr Ende August besuchen.

Wir freuen uns auf Sie, herzlichst Fay, Ute, Gernot, Volker & Roland

Jahrgangspräsentation der Immich-Batterieberg Weine 2013 am 29./30. August 2014 »

Präsentation des Jahrgangs 2013

Jahrgangspräsentation 2013 Immich BatteriebergAm Freitag, den 29. August um 16 Uhr ging es in der Vinothek im Weingut schnell los. Sehr frühzeitig war die Vinothek gefüllt und die ersten Verkostungen und Diskussionen fingen an: Unterschiede der Jahrgänge 2012 und 2013, warum gibt es keinen Steffensberg 2013, wieso ist der Batterieberg 2013 noch nicht abgefüllt und viele weitere Fragen, Gernot war in seinem Element! Für Abwechslung sorgten in diesem Jahr unsere Gastweingüter Agricola Campi di Fonterenza Montalcino, Eric Texier Rhone und Macon, Domaine Aurelien Verdet, Cote de Nuits und Domaine de l´Horizon. Dies insbesondere, da hier vornehmlich Rotweine im Vordergrund standen und spannende Vergleiche zwischen Rebsorten und Anbaugebieten auch dem Gelegenheitstrinker Interessantes vermitteln konnten. Rolands persönliche Highlights: Brunello de Montalcino von Francesca Padovani für EUR 45 und Fixin von Aurelien Verdet für EUR 20. Ihm gefallen von unseren eigenen Weinen in diesem Jahr die Escheburg (EUR 14,50) und die Ellergrub hervorragend (EUR 26). Wir glauben: Er möchte diese Weine alleine trinken?! Volker hat seine Highlights bei Eric Texier gefunden. Den Unterschied im Geschmack zwischen den Kalk- und Granitböden hat Eric deutlicher herausgearbeitet. (EUR 20-25). Große Weine, nicht für alle Tage, haben wir von Aurelien Verdet und Joachim Christ probieren dürfen. Dafür ist unser CAI wieder der Wein für jeden Abend. Man darf ihn auch ohne Grund trinken. Um bei den Proben Ausdauer beweisen zu können, fehlte auch die kulinarische Seite nicht. Die YoangYong Suppenbar aus Trier sorgte mit ihremseinem Team für interessante und intelligente Speisen, die insbesondere mit den Weissweinen ausgezeichnet harmonierten. Und, nur so war es überhaupt möglich, sich halbwegs aufrecht in den Weingutsgarten zu schleppen, um Judith Holofernes mit Songs von Ihrem Soloalbum „Ein leichtes Schwert“ zu lauschen. Punkt 20.30 Uhr ging es nach kurzer Begrüßung los. Der Weingutsgarten war komplett gefüllt und Judith haute 90 Minuten alles raus und wir kriegen seit Freitag die „Pechmarie“ und „Danke, ich hab schon“ nicht mehr aus den Köpfen raus. Hilft vielleicht nur Wein? Kleiner Wermutstropfen für uns und Judith: sie hat eine Weinallergie. Das Wetter hielt und der Abend endete nach noch mehr Wein und viel Asian Cuisine von YoangYong rund und zufrieden, so sind wir glücklich ins Bett gefallen. Am Samstag ging es um 11 Uhr in der Vinothek bereits weiter. Etwas ruhiger und somit auch intensiver, da mehr Zeit zum ausgiebigen Gespräch mit den Winzern möglich war. Schön auch immer zu sehen, wie sich andere Kollegen blicken lassen: Hendrik Möbitz kam schon am Freitag und schlich sich ins das Konzert, tauchte aber erfreulicherweise auch am Samstag kurz auf (unbedingt seinen „Ölberg“ probieren). Konstantin Weiser (Weiser/Künstler), Daniel Vollenweider, Uwe Jostock (Caspari Kappel), Stefan Steinmetz, Olav Schneider und Sven Enderle (Enderle & Moll) sind immer eine Bank und diskutieren gerne auch mit den Gästen. Danke fürs Kommen. Wir freuen uns bereits auf 2015 und versprechen, alles zu tun, um das Wochenende genauso interessant, animierend und ansprechend für Alle zu machen. Es wird, wie immer, das letzte Augustwochenende. Allen, die Flüge als Verkehrsmittel nutzen möchten, empfehlen wir bereits heute für knapp EUR 100 Flüge nach Frankfurt zu buchen. Bis spätestens im August 2015. Herzliche Grüße Volker, Gernot & Roland

Initiative: Moselwinzer wollen „Riesling-Canyon“ voranbringen »

Birgit Reichert via Rhein Zeitung

Bernkastel-Wehlen – Winzer an der Mosel wollen enger zusammenarbeiten, und zwar über Verbandsgrenzen hinweg. So soll auch der Wein besser vermarktet werden. Einzige Voraussetzung: Die Freude an einem guten Tropfen.

An der Mosel bahnt sich eine kleine Revolution an: Nach dem Motto „Winzer aller Vereinigungen, versammelt Euch“ wollen innovative Weinbauern aus verschiedenen „Clubs“ künftig enger zusammenarbeiten. Dem Aufruf für ein ersten Treffen im Weingut des Spitzenwinzers Markus Molitor in Bernkastel-Wehlen waren am Donnerstagabend 50 Weingüter gefolgt: Newcomer ebenso wie Mitglieder im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), Bernkasteler Ring, Klitzekleiner Ring oder in der Vereinigung Moseljünger. „Wir wollen uns über die Grenzen hinweg austauschen und zusammentun“, sagte „Moseljünger“ Thomas Ludwig aus Thörnich.

„Ziel ist, die Mosel als längsten Riesling-Canyon der Welt voranzubringen“, sagte Winzer Andreas Schmitges aus Erden. Dazu brauche es keine neue Vereinsgründung mit Sitzungen und Satzungen, sondern eher eine Plattform, in der innovative Winzer ihre Ideen bündelten. Für ihn sei das A und O, Kunden an die Mosel zu locken. „Wer einmal in einer Steillage war, hat Bilder im Kopf“, sagte das Bernkasteler Ring-Mitglied. Und derjenige könne den Arbeitsaufwand in einem steilen Weinberg anders honorieren als jemand, der noch nie entlang der Reben hochgekraxelt sei.

Mehraufwand schlägt sich im Preis nieder

Ein Top-Betrieb in der Pfalz müsse in der Flachlage 400 Stunden pro Hektar an Arbeitszeit investieren, sagte Winzer Gernot Kollmann vom Weingut Immich-Batterieberg in Enkirch. An der Mosel seien es in den Steillagen dagegen 1200 bis 1600 Stunden pro Hektar. Dieser Mehraufwand schlage sich im Preis nieder – und bedeute, dass ein guter Steillagenriesling auch mal 20 Euro die Flasche koste. „Wir brauchen eine Evolution dahin, dass die Weine wertig verkauft werden“, sagte Kollmann. Ohne kostendeckende Preise würden künftig noch mehr Steillagen an der Mosel aufgegeben.

Eine Art „Wein- und Gourmet“-Fest könne eine Möglichkeit sein, um Kunden mehr von der Region Mosel zu vermitteln, sagte Kollmann. Im Ausland sei man eher bereit, hohe Preise für Rieslingweine zu zahlen, fügte Schmitges hinzu, der bereits jede dritte Flasche exportiert. An der Mosel zählt fast die Hälfte der knapp 9000 Hektar Weinberge zu Steillagen. Daher gilt das bundesweit fünftgrößte Weinbaugebiet als größtes zusammenhängendes Steillagenweinbaugebiet der Welt.

Winzer Ludwig könnte sich an der Mosel eine Art Zusammenschluss à la Vignerons indépendants (Unabhängige Winzer) wie in Frankreich vorstellen. Dabei einigten sich die Winzer auf bestimmte Qualitätskriterien und hätten ein gemeinsames Logo auf der Flasche. Die Moseljünger-Jungwinzer hatten zu dem ersten Treffen aufgerufen. „So eine Zusammenkunft hat es bislang noch nie gegeben“, sagte Molitor.

Schlagkraft der Winzer bündeln

Eine gemeinsame Plattform der Winzer würde die Schlagkraft bündeln, um etwas bewegen zu können, sagte der Geschäftsführer des Vereins Moselwein, Ansgar Schmitz. Zudem könnte besser gezeigt werden, welche Dynamik im Anbaugebiet Mosel herrsche. „Ich wünsche mir, dass das Treffen die Initialzündung gegeben hat.“

Winzer Uli Stein aus Alf veranstaltet seit zehn Jahren Mosel-Wein-Gespräche auf seinem Weingut. „Ich könnte mir vorstellen, sie bis Trier auszudehnen“, sagte er. Ihm liege es am Herzen, Wein und Kultur zu verbinden. So hat er auch regelmäßig seinen Freund Wolfgang Niedecken mit der Kölschrock-Band BAP zu Gast. Auch der als Loriot bekannte Humorist Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow (1923-2011) war ein treuer Stein-Kunde. „Er hat mir für meinen 2009er auch ein Steinlaus-Etikett gezeichnet“, sagte Stein.

30./31. August 2013, Präsentation des Jahrgangs 2012 »

Präsentation des Jahrgangs 2012

30./31. August 2013, Stargast: Bosse

Es war ein unvergessliches Wochenende: Bei bestem Wetter trafen sich Freunde unseres Weinguts und guten Weins, Experten von Fachpresse und -handel, befreundete Winzer und Menschen aus der Umgebung, um den gesamten, frisch gefüllten 2012er Jahrgang zu verkosten. Bei Weinproben im Innenhof und in der Vinothek stellte Gernot Kollmann die neue Kollektion unseres Weinguts ausführlich vor. Mit Eva Fricke vom Weingut Eva Fricke, Matthias Adams vom Weingut von Racknitz und Johannes Lochner vom Weingut Köhler-Ruprecht präsentierten außerdem drei Gastwinzer ihre aktuellen Weine. Mehr als 200 Gäste nutzen die Gelegenheit, die besten Tropfen zu probieren und sich ein Bild vom Jahrgang 2012 zu machen. Unumstrittener Höhepunkt am Freitag Abend war das Konzert von Bosse. So nah dran ist man bei einem Konzert selten: Bosse spielte alle seine aktuellen Hits wie „Schönste Zeit“ und „So oder so“ mitten im Weingutsgarten und sorgte für Gänsehautmomente. Bei der anschließenden Party mischte er sich unter die Gäste und begeisterte mit seiner lockeren Art. Dass er anschließend den Bundesvision Song Contest gewann, hat uns alle besonders gefreut – der Abend bei uns war wohl ein gutes Training!

31. August / 01. September 2012, Präsentation des Jahrgangs 2011 »

Präsentation des Jahrgangs 2011

31. August/01. September 2012, Stargast: Johannes Strate (Revolverheld)

Dieses Wochenende war komplett dem Genuss gewidmet: Es begann schon am Freitag Abend mit einem opulenten 5-Gänge-Menü von Sternekoch Hubert Scheid vom Schloss Monaise in Trier. Zu den Gängen wurden selbstverständlich Weine unseres Weinguts sowie Weine vom Weingut Henrik Möbitz gereicht. Diese edlen Tropfen standen auch am nächsten Tag im Mittelpunkt. Ab 10 Uhr begannen die Weinproben, und die Gäste konnten unseren kompletten Jahrgang 2011 sowie ausgewählte Weine des Weinguts Möbitz verkosten. Vom Kräuterseminar über ein Schokoladenseminar bis hin zu „Landwürste – selbst gemacht“ gab es außerdem ein breites Angebot an Veranstaltungen für die Besucher, welches ausgiebig genutzt wurde. Ein Revolverheld hatte am Abend seinen großen Auftritt: Johannes Strate, Sänger der deutschen Band „Revolverheld“, spielte für unsere Gäste in intimer Atmosphäre. Schon sein Soundcheck in der untergehenden Nachmittagssonne gestaltete sich zum Kurzkonzert für einige Nachbarn und Glückliche. Am Abend spielte er die Hits seines Solo-Albums wie „Es tut mir weh, dich so zu sehen“ und „Guten Morgen Anna“. Highlight war für alle sein Song „An Rosalinde“, den er für das Album mit seinem Vater im Wohnzimmer aufgenommen hat und bei uns nur mit seiner Gitarre inmitten der Gäste performte. Da blieb er dann auch gleich, um Weinflaschen zu signieren und mit uns zu feiern – so stellt man sich einen Star zum Anfassen vor!  

Wild und würzig »

Stephan Reinhardt via www.weinwisser.com

SR. – Das Enkircher Weingut wurde im Jahre 911 erstmalig urkundlich erwähnt und war zwischen 1425 und 1989 im Besitz der Familie Immich. Seit 2009 gehört es zwei Hamburger Familien, die Gernot Kollmann zum Betriebsverwalter und Kellermeister machten.

Die kleine Gemeinde Enkirch verfügt über vier erstklassige Lagen, die bereits in der preussischen Kartierung von 1868 herausgehoben wurden: Steffensberg, Ellergrub, Grub Zeppwingert und Batterieberg. Immich-Batterieberg hat in allen vier Lagen Besitz, insgesamt 5 Hektar, nichts als Riesling, 90 % davon sind wurzelechte Reben. Die Böden spielen sämtliche Schieferfarben von Grau bis Rot durch. Im Batterieberg kommen Quarzite dazu, den feinsten Schiefer aber findet man in der steilsten Lage, der Ellergrub.

Kollmann bewirtschaftet seine Flächen ökologisch, die Ertragsreduzierung erfolgt allein mit dem Anschnitt im Winter. Im Jahrgang 2009 betrug der Gesamtertrag lediglich 35 hl/ha, jahrgangsbedingt (verzettelte Blüte), aber auch wegen der alten Reben, die im Durchschnitt mindestens 60 Jahre alt sind. Die Lese erfolgt in kleinen roten Bütten, nach der Mühle kommt die Maische für 2-24 Stunden auf die Presse, der Most geht dann per Falldruck für 3-24 Stunden in Edelstahltanks zum Klären. Klärhilfen und Schönungsmittel wie andere Zusätze werden nicht verwendet. Die Vergärung erfolgt spontan im Edelstahl sowie in gebrauchten Barriques, da die alten Fuderfässer nicht mehr zu gebrauchen waren. Wir haben Kollmann Ende September besucht, die meisten Weine waren da gerade erst abgefüllt.

2009 CAI Kabinett: 11,5 Vol.-%. Von jüngeren, etwa 40-jährigen Weinbergen. Helles Strohgelb. Saftige Rieslingfrucht mit würzigen Sponti-Noten und zartem Schieferton. Vollmundiger Gaumen mit feiner Schieferrasse und salzigem Finale, deutliche Restsüsse, intensiver, recht nachhaltiger Geschmack. Sehr guter, recht fülliger Kabinett. (9 EUR) 16/20 trinken -2020

2009 Steffensberg: Gemischter Schiefer mit höherem Anteil von rötlichem Schiefer, tieferer Boden als sonst. Die Lage wurde flurbereinigt, allein die unterste Parzelle blieb verschont, daher gibt es hier noch wurzelechte Reben. Ausschliesslich von deren Trauben stammt dieser Wein, während die anderen Trauben im Escheburg oder CAI verarbeitet werden. Nur 4 g Restzucker, 12,5 Vol.-% Alk. Holzfassvergärung und -ausbau in fünf alten Barriques. Kräftiges Gelb. Tiefe, substanzreiche, würzig-mineralische Nase mit satter, saftiger Stein- und Kernobstfrucht, reife Birnen, mit mehr Luft feine Kräuternoten vom roten Schiefer. Stoffiger , aber gnadenlos trockener Gaumen mit leichtem Hefeschmelz und zarter Barriquewürze, besitzt viel mineralische Substanz und eine noch zurückhaltende Frucht. Im Ende fehlt die Länge. Dekantiert besser? (22 EUR) 16+/20 2013-2022

2009 Batterieberg: Je zur Hälfte im Edelstahl und in gebrauchten Barriques ausgebaut. 12 Vol.-%, 16 g Restzucker. Recht ausgeprägte Sponti-Würze, kühle Mineralik, helles Kernobst, Knäckebrot, mit mehr Luft immer feinduftiger werdend, getrocknete Apfelringe. Am Gaumen mit spürbarer Fruchtsüsse und angenehm mineralischer Fülle, elegant, reife Säure, pikant, schöne puristische Länge, ausgewogen. (22 EUR) 17/20 2016-2030

2009 Ellergrub: 80 % Barrique, 20 % Stahl. Extrem flachgründiger Schieferboden, stark verwitterter grauer und blauer Schiefer, nur wenig roter und wenig Quarzit. Klares helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Sehr feines Rieslingbouquet, kühle, klare Schiefermineralik mit deutlichen Kräuternoten und feiner reifer Frucht von weissem Kern- und Steinobst. Am Gaumen schlank, aber fest, komplex und nachhaltig. Zeigt einen tollen Purismus mit feingliedriger Rasse, delikater Mineralität und einer bemerkenswert feinen Fruchtausprägung. Geradlinige Eleganz. (24 EUR) 17+/20 2018-2030

2009 Enkircher „Escheburg“: Dieser Wein ist die Synthese aller Toplagen, aber eben deren B-Selektionen. Doch auch für diesen Wein werden nur Trauben verwendet, die von wurzelechten Reben stammen. 90 % Edelstahl. 11,5 Vol.-%, 29 g Restzucker. Kräftiges Gelb. Satte, gelbfleischige Frucht mit feiner Schieferwürze, wild. Saftiger, mineralisch strukturierter Gaumen, leicht salzig, reifer und getrockneter Apfel, schöne Länge, sinnlich. Spassig und komplex zugleich. 4 000 Flaschen. (14,50 EUR) 17/20 trinken -2030

2009 Batterieberg Auslese: 100 % sauber ausgelesene Botrytis, 128 g Gesamtalkohol, 100 g Restzucker, 10 Promille Säure, 9 Vol.-% Alk. Kollmann: „Ich will etwas Weiniges im Süsswein haben. Diese Schmerzen an den Zähnen brauche ich nicht. Auch nicht diese in der Gärung gestoppten Fruchtkörbe.“ Sehr helles Gelb. Sehr klare und feine Frucht. Am Gaumen delikat und vornehm, dichtes, fein strukturiertes Fruchtfleisch, feinste Rosine, sehr klar und angenehm rassig, filigraner, hochfeiner und eleganter Typ, enorm trinkig. Delikater Nachhall. (48 EUR/0,375 l) 18/20 2020-2040

Mosel of the Month – Enkircher Ellergrub »

Bericht via www.moselfinewines.com von Jean Fisch and David Rayer.

2009 Enkircher Ellergrub, 92+ Pt.

This offers the most wonderful nose of white peach, white flowers and a delicate touch of fresh herbs. The wine is remarkably elegant and playful on the palate, with great finesse and length. The aromatic purity is remarkable and intriguing at the same time, and this makes it so fascinating to drink. This is a beauty which could ultimately gain further from bottling. It is that good. 2012-2019.

2009 marked the rebirth of one of the historic Estates of the Middle Mosel, the Immich-Batterieberg in Enkirch. The Estate had gone through some rough times after its owner went bankrupt and it is only at the end of 2008 that things took a turn for the better. It was acquired by two wealthy German families, who appointed Gernot Kollmann as Estate Manager. He had already made a name for himself at the Van Volxem and Knebel Estate.

The Estate is now focusing on dry-tasting Riesling and 2009 proved a remarkable success with a stunning collection at all levels (see our Issue No 13 of October 2010 for further information). We were particularly impressed by the Enkircher Ellergrub.

Cool Labels 9: Weingut Immich-Batterieberg »

Bericht unter www.nikos-weinwelten.de von Nikolas Rechenberg.

Die Renaissance des Weingutes Immich-Batterieberg

Zwei Geschäftsfreunde aus Hamburg übernahmen 2009 Immich-Batterieberg mit seinen mittelalterlichen Gebäuden und den spektakulären Steillagen und möbeln seitdem das vorher heruntergewirtschaftete Gut wieder auf.

Gernot Kollmann (vorher Van Volxem und Knebel) ist seitdem neuer Kellermeister. Er macht wieder fantastische Weine und knüpft an legendäre Zeiten auf Immich-Batterieberg an.

Natürlich wurde auch das Label mit den beiden Engelein sanft aber stilvoll relaunched. Die Weine machen Spaß, sind eine überzeugende Stil-Mischung aus Knebel und JJ Prüm.

Der Riesling Kabinett C.A.I. 2009 ist ungeheuer animierend, ja geradezu bezaubernd und tanzend. Enorme Zartheit, Kühle und Mineralik ohne Ende zeichnen ihn aus. Spaßfaktor 10.

Man merkt sofort, dass Kollman hier wieder richtig was reißen will. Auch die Rieslinge 2009 aus Steffensberg und Ellergrub präsentieren sich prachtvoll, erinnern ein wenig an JJ Prüm und lassen hoffen, dass Immich-Batterieberg wieder eine große Zukunft hat.

Eine Renaissance, die ihren Namen verdient und ein richtungsweisender Riesling für die Mosel. Manfred Klimek hatte den Kabinett und Kollmann ebenfalls über den grünen Klee gelobt („er wird den deutschen Riesling maßgeblich verändern“) – schade, dass Klimek nicht mehr Captain auf dem Schiff ist.

Kawumm vom Berg. Und Riesling aus 2009 »

Bericht unter www.captaincork.com von Manfred Klimek.

Warum soll Maat Mally heute nicht überstunden machen und die Mosel talwärts rudern? Da macht er Halt bei Gernot Kollmann und kostet die letzten Rieslinge aus dem Jahr 2009. Zuschlagen!

Es war Flaute. Das machte nichts. Ich bewegte mich flussabwärts. Die Mosel hinab. Auf den Spuren des Captains. Er ist ein guter Kapitän, der seiner Mannschaft sein Wissen um den guten Rebensaft erzählt und ein gutes Gespür beweist. Ein Gespür für Talente und Newcomer. Und damit meine ich nicht mich. Der Captain schrieb als einer der ersten über Gernot Kollmann und über das Weingut Immich Batterieberg, wo Kollmann seit 2009 für die Jahrgänge Verantwortung trägt. Hier gibt es nur Riesling. In allen Lagen. In allen Kategorien.

Dass hier ein erfahrener Weinmacher am Werk ist, einer, der die Kunst der Spontanvergärung perfekt beherrscht, das erkennt man in jenem Moment, in dem man das Glas zur Nase führt. Was für ein Geruch!

Hedonismus einer anderen Dimension

Hier beginnt Hedonismus einer anderen Dimension. Wollen Sie auf Batterieberg vorstellig werden? Schnallen Sie sich bitte gut an, denn bei Kollmann nimmt man als Copilot eines Kunstfliegers Platz.

Das Weingut? Sieht unbedeutend aus. Kein Betonchateau, keine coole Architektur. Ein kleiner Innenhof, etwas Platzmangel. Sicher nicht der Ort (so denkt man), an dem große Weine entstehen. Doch falsch. Denn Kollmann profiliert sich nicht mit schlechter und uniformer Architektur.

Eröffnend servierte uns Kollmann seinen Einstiegsriesling – ein klassischer Riesling, wie er besser nicht sein könnte. Saftig, vibrierend toll. Aber das erzählte uns bereits der Captain.

Steffensberg schmerzt

Darauf folgte der Riesling Steffensberg. Ein Wein, den ich besonders hervorheben möchte, weil er fast schmerzt. So trocken, wie er ist. Ein guter, fast erotischer Schmerz, der den größten Romantiker in einen nach Bestrafung lechzenden Masochisten verwandelt.

Der Steffensberg ist im Holzfass vergoren und wurde anschließend in fünf alten Barriques ausgebaut. Der Wein ist stark von der Lage geprägt, die massiv eisenhaltig ist. Ein Unikat mit einer deutlichen Frucht nach Steinobst, danach Golden-Delicious-äpfel. Mit mehr Luft noch Kräuter, Koriander und Dill. Genial und noch jugendlich verhalten mit einem Hauch von Holzwürze.

Batterieberg braucht

Der Riesling Batterieberg wird erst mit viel Luft zugänglich. Meiner wurde gerade frisch geöffnet. Da heißt es warten. Und es beginnt, wie großer Wein beginnen soll: sehr reduktiv. Und das ist gut so.

Große Weine dürfen nach dem öffnen auch mal übel riechen. Der Batterieberg riecht sofort übel: Zeichen und Zeuge der spontanen Vergärung. Und wieder ein wichtiger Beweis für Reifepotenzial.

Doch dann öffnet sich der Batterieberg. Ich hab’s erlebt. Und dann zeigt er viel Kraft und Mineralität. Erhaben mit einer (blödes Wort) betörenden Rieslingsfrucht, die viel Grapefruit, Weingartenpfirsich und ätherische Thymiannoten mitbringt. Am Gaumen (noch mal das blöde Wort) betörend fruchtsüß mit salzigem Nachhall. Ein Garant für 20 Jahre pures Trinkvergnügen. Da spricht schon die Reduktivität für.

Ellergrub ewig

Am Schluss noch die Ellergrub: Rosenblüten mit Pfirsich, nur helle Früchte kombiniert mit Heilkräutern und Salbei. Dazu auch Tannenzapfen und reife Orangen. Ein (zum dritten Mal das blöde Wort) betörender Hauch von Ewigkeit. Ein extremer Wein, bei dem alles ausgereizt wurde. Dazu eine feine, fast kitzelnde Säure. Aber auch heftig cremig und gigantisch im Nachhall. Hier fehlt es an nichts und nichts ist zu viel.

P.S.: Kollmanns Reben wurzeln in Schiefersteillagen. Einige Rebstöcke aus den Lagen sind wurzelecht. Das heißt, sie überstanden die Reblauskatastrophe in Europa. Wurzelechte Weine sterben aus, da ein EU-Gesetz aus vorbeugenden Gründen das Auspflanzen von unveredelten Rebstöcken verbietet. Das macht Kollmanns Weine zu den letzten ihrer Art.

Sehr gute Schildknecht/Parker-Bewertung im ersten Jahrgang »

Wir freuen uns über die sehr gute Schildknecht/Parker-Bewertung gleich mit unserem ersten Jahrgang.

David Schildknecht via www.erobertparker.com:

Few German wine lovers or even wine growers under the age of 45 are likely to know much about the family-run estate once officially know as Carl August Immich-Batterieberg, even though it farmed one of the traditionally highest-taxed and highest-rated concentrations of vineyards on the Mosel; boasted a history not to mention labels as colorful as any in Germany; and was guided in its final generation by a soft-spoken gentleman who rendered some of the finest exemplars of – and offered some of the most profound insights into – Riesling of any I have been privileged to imbibe.

To go by the recent, lavishly-produced, multi-authored Weinatlas Deutschland, the stretch of vineyards once managed by Immich is scarcely worth mentioning. At one place along this sheer, once-celebrated expanse of blue and red slates the Prussian demolitions expert for whom the estate was named blasted apart what became known – if at first mockingly – as the „Batterieberg.‘

The circumstances surrounding Georg Immich’s 1989 sale of his family’s estate and its subsequent fate make for a tale of personal betrayal, divorce, decline, and criminal deceit too intricate and sensitive – perhaps too sorrowful – and certainly too long for retelling on the present occasion. And besides, the welcome news last year that oenologist Gernot Kollmann and two friends had purchased the by then prostrate estate has now been followed by an astonishingly successful inaugural range of 2009s under the newly-simplified estate name „Immich-Batterieberg,‘ and if you-re entirely ignorant of history or local terroir (as, apparently, are even some self-styled experts) these new wines will tell you everything essential.

Kollmann (who will continue to closely advise the Knebel estate in Winningen) would love to have vinified his new wines in fuder, but the few that remained in his cavernous facilities were unusable, and the approach he took out of expediency – tanks supplemented by seasoned barriques – succeeded far beyond my skeptical imagination. Halbtrocken and trocken Rieslings from Georg Immich’s cellar often remained fresh as well as riveting for 20 or more years, but I have remained very conservative in my projections for this latest collection, since there is no track record under the current regimen.

The estate’s acreage in Enkircher Zeppwingert has been replanted, and following some re-acquisitions this year, total holdings under the new owners correspond closely to those formerly associated with the Immich estate, minus the portion of Ellergrub that is farmed by Weiser-Kunstler under an arrangement with Georg Immich’s widow, and has been described in my recent reports on that young estate. (Incidentally, Terry Theise imported Georg Immich’s Rieslings during his latter years as proprietor.)

Mosel Wine Merchant Trier, Germany (various importers); tel. (413) 429-6176; +49 (0) 651 14551 38

2009 Immich-Batterieberg Enkircher Batterieberg Riesling

A Riesling Dry White Table wine from Batterieberg, Enkrich, Middle Mosel, Mosel Saar Ruwer, Germany.
Review by David Schildknecht eRobertParker.com
# 192 (Dec 2010)
Rating: 93
Cost: $52

The -new Immich- 2009 Enkircher Batterieberg Riesling – half of which was brought-up in older barrique – saturates the senses with Bartlett pear, fresh lime, and tartly-edged Maine blueberry wreathed in heliotrope and honeysuckle. Silken-textured and suggestively creamy; caressing, yet lively; palpably extract-rich yet practically delicate (at 12% alcohol) this veritably wafts into its long, luscious, minerally shimmering finish. Plan on following bottles for at least a decade but don’t be surprised it the wine proves a good deal more resilient than that.

2009 Immich-Batterieberg Enkircher Batterieberg Riesling Auslese

A Riesling Sweet White Dessert wine from Batterieberg, Enkrich, Middle Mosel, Mosel Saar Ruwer, Germany Review by David Schildknecht eRobertParker.com
# 192 (Dec 2010)
Rating: 94

Picked over several of the ten principle days of harvest here October 20-29, the Immich-Batterieberg 2009 Enkircher Batterieberg Riesling Auslese exudes lemon, pear, and quince in fresh and preserved forms, offering a striking counterpoint of creaminess of texture and honeyed gloss with citric brightness. Even at 9.5% alcohol, 100 grams of residual sugar were left behind (no, former proprietor Georg Immich would not recognize this, not even as a Beerenauslese!) an amazing balance is achieved, along with considerable sense of invigoration. -That energy and clarity are what led me to bottle this as Auslese,- rather than B.A. explains Gernot Kollmann. Impingement of pear skin and crystallized ginger as well as hints of wet stone all add to the fascination of this buoyant wine as it soars to a saliva-inducing, spirit-lifting finish. I expect it will be worth following for at least 30 years. What a return the Batterieberg has staged in its new incarnation!

2009 Immich-Batterieberg Enkircher Ellergrub Riesling

A Riesling Dry White Table wine from Ellergrub, Enkrich, Middle Mosel, Mosel Saar Ruwer, Germany Review by David Schildknecht eRobertParker.com
# 192 (Dec 2010)
Rating: 94
Cost: $52

From the site with Immich-Batterieberg’s highest proportion of old, ungrafted vines, their 2009 Enkircher Ellergrub Riesling offers even more exuberant, almost explosive generosity of citrus – here grapefruit, lemon, and pineapple – than were found in its generic counterpart; and the interactive dynamic of that fruit with crystalline, saline and stony minerality displays scintillating energy. All the while, suggestions of pit fruits, fruit pits, iodine, peat, and deep nuttiness well-up in mysterious waves, the whole coming together in a finish of vibratory, mouth-watering persistence. I imagine the shade of Georg Immich smiling at this superb accomplishment, which happens to feature the halbtrocken balance and 12% alcohol he generally favored and believed (dare I hope, yet prophetically?) would find widespread future favor. But I’m sure he would be as astonished as I was to learn that 20% of this wine was raised in tank, and the rest in seasoned barriques. Look for at least a dozen years of excitement from bottles of this beauty.

2009 Immich-Batterieberg Enkircher Steffensberg Riesling

A Riesling Dry White Table wine from Steffensberg, Enkrich, Middle Mosel, Mosel Saar Ruwer, Germany Review by David Schildknecht eRobertParker.com
# 192 (Dec 2010)
Rating: 91
Drink: 2010 – 2018

The Immich-Batterieberg 2009 Enkircher Steffensberg Riesling – which finished deep into trocken territory – is also the sole bottling in the current collection to evince a distinct note of oak from its barrique component, yet I was surprised to experience this as complimented the particular pungency and piquancy of smoky crushed stone, mineral salts, herbs and spices that have traditionally characterized Immich wines from this red slate site and that stimulate the salivary glands no end. The fruit component of this substantial (at 12.5% alcohol) yet lithe Riesling is metaphorically cool and winter pear-like, a perfect foil for the mineral as well as piquant aspects (no doubt reinforced by the 10-12 hours of skin contact typical for this collection) that seem to positively shimmer in its protracted finish. I would anticipate at least 6-8 years of high-performance here.

2009 Immich-Batterieberg Riesling C A I

A Riesling Dry White Table wine from Enkrich, Middle Mosel, Mosel Saar Ruwer, Germany Review by David Schildknecht eRobertParker.com
# 192 (Dec 2010)
Rating: 91
Cost: $25

The 2009 Riesling Kabinett C. A. I. (employing the former winery’s initials) is as fine a generic Riesling of its vintage as I have tasted, so given that assessment as well as the fact that this excellent value represents a debut, I take the liberty to go into unusual detail. Typical for the entire range of the new estate is discrete, spontaneous fermentation (i.e. no cross-inoculation) of each component lot and a refusal to be distracted from quality considerations by worrying whether a wine will finish to legal Trockenheit (which this year’s -C.A.I.- didn’t – which, opines Kollmann, is likely to be the norm) nor to employ the terms -trocken,- -halbtrocken,- or -feinherb- on any labels. Why -Kabinett- (although that word is admittedly only on one of this wine’s two labels)? -I have to do something,- explains Kollmann, -to distinguish my introductory level wine even at first glance from the majority of Gutsrieslinge that even from top estates are being sold at a price to which I cannot, with my costs and small volume, afford to descend.- This cuvee incorporates the lower sections of Batterieberg, which were replanted with clonal selections in the 1990s, and even here there is around 10% wood by way of a barrique-aged component. Exuberant lime, tangerine, and pineapple soar from the glass and burst onto the palate with vivid fresh juiciness followed by a cascade of saline, crushed stone and somehow crystalline mineral matter, setting up an animated and animating interplay that turns out to be typical for the entire 2009 Batterieberg collection. Residual CO2 enhances the sense of invigoration, yet a subtle creaminess is evidenced throughout, engendering a textural counterpoint that mirrors the wine’s flavor dynamic. This will reel you in for the next sip before you can finish taking its finish’s measure, and it should be capable of behaving that way for at least the next 4-5 years.

2009 Immich-Batterieberg Riesling Escheburg

A Riesling Medium Dry White Table wine from Enkrich, Middle Mosel, Mosel Saar Ruwer, Germany Review by David Schildknecht eRobertParker.com
# 192 (Dec 2010)
Rating: 89
Drink: 2010 – 2015
Cost: $37

A 2009 Riesling Escheburg – whose name comes from that of the great stone former fortress housing Immich-Batterieberg – represents largely ungrafted vines from steep but to some degree less-favored slopes. This is the only wine in its collection – save for the Batterieberg Auslese – to display significant sweetness, which however nicely supports pineapple, musk melon fresh lime, and ginger on a creamy yet refreshing palate, with distinct wet stone notes offering contrast in the finish. The sort of interactive dynamic that characterizes the other Immich 2009s is missing here, however, at least for now. The pleasure in this instance is of a more soothing sort, and I would plan on enjoying the wine over the next 3-5 years, although time might certainly tell a different story.